tanz.nord Residenzen im Rahmen von Tanz weit draußen in Hamburg

vor 8 Monaten

Fotocredit: Daniela Binder, Laura Gary, tanz.nord

Als Partner von Tanz weit draußen (TWD) – ein bundesweites Netzwerk zur Entwicklung des zeitgenössischen Tanzes in ländlichen Räumen – freuen wir uns, über die tanz.nord Residenzen im Rahmen von Tanz weit draußen im Juli in den K3 Tanzstudios in Hamburg berichten zu können.

Die TWD-Residenz ermöglichte 3 Künstler*innen-Gruppen mit insgesamt 7 Tanzschaffenden aus Baden-Württemberg, Brandenburg und Berlin für eine Woche kreatives Arbeiten in den Tanzstudios von K3 in Hamburg. Es gab nicht nur die Möglichkeit des Austauschs untereinander, sondern auch mit Akteur*innen aus der Szene: Niklaus Bein von K3 gab Einblicke in die Langzeitresidenzen bei K3. Mark Christoph Klee vom Tanz- und Performance Netzwerk Schleswig-Holstein (TuP.SH) tauschte sich mit den Residenzler*innen über die Arbeit von Tanzschaffenden im ländlichen Raum aus und Trinidad Martínez berichtete über ihre wertvolle Arbeit mit Geflüchteten und die angestoßenen künstlerischen Prozesse im Rahmen ihres Projekts Tanz wo du bist. Der Austausch wurde dankend angenommen: »I am grateful for the offers we had received, like the experience with Trinidad Martínez, the welcoming and exchanges with Mark Christoph and the support and interest expressed by Kirsten throughout the days«, Claire Crescini, Residenzlerin aus Brandenburg.  Bei einer offenen Probe zeigten die Residenzler*innen außerdem Einblicke in ihre Arbeiten für Interessierte.

»Ich konnte mir viel Zeit nehmen für das was ich erarbeiten, erfahren und teilen möchte. Es ist meine erste Solo-Arbeit und ich konnte den Recherche Prozess sehr genießen, meine eigene Arbeitsweise, wenn ich ganz auf mich allein gestellt bin, kennenlernen und verfeinern«, so Daniela Binder, Residenzlerin aus Baden-Württemberg.

Wir sind gespannt, wo die Residenzler*innen mit ihren Performances zukünftig eine Bühnen finden werden!


Tanz weit draußen wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien über das Programm„ Verbindungen fördern“ des Bundesverbands Freie Darstellende Künste e.V.